Weiterbildung für den Operationsdienst am Universitätsklinikum Heidelberg

Ziel der Weiterbildung

Die Fachweiterbildung macht Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger mit den vielfältigen Aufgaben im Operationsdienst vertraut. Dazu werden die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermittelt.

Zu den Aufgaben im Operationsdienst zählen insbesondere:

  • Vorbereitungs-, Überwachungs- und Nachsorgemaßnahmen am Patienten bei operativen Eingriffen.
  • Vor- und Nachbereitung der Operation einschließlich der benötigten Instrumente, Materialien und Geräte.
  • Fach- und sachkundiges Instrumentieren.
  • Anwendung und Überwachung von Hygienevorschriften.
  • Anleitung von OTA-Schülern und Mitarbeitern im Operationsdienst

Rechtsgrundlage

Die zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung wird nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung in den Berufen der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege für den Operationsdienst und Endoskopiedienst vom 19. Dezember 2000 durchgeführt.

Inhalte der Weiterbildung

  • theoretischer und praktischer Unterricht von mindestens 720  Unterrichtsstunden, verteilt auf Studientage, Blockwochen und klinischen Unterricht
  • praktische Weiterbildung durch Mitarbeit in den OP-Abteilungen im Umfang von mindestens 2350 Stunden. Davon mindestens 800 Stunden in einer allgemein-chirurgischen Fachabteilung (Viszeralchirurgie) und mindestens jeweils 300 Stunden in mindestens zwei weiteren operativen Fachdisziplinen (Traumatologie, Orthopädie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie, Urologie, HNO oder andere).
  • mindestens 200 Stunden praktische Weiterbildung in der ZSVA, Endoskopie und Anästhesie

 

Abschluss der Weiterbildung

schriftliche, praktische und mündliche Prüfung

 

Teilnahmevoraussetzungen

Institutionelle Voraussetzungen

  • Kooperationsvertrag mit dem Arbeitgeber (Krankenhaus)
  • Freistellung durch den Arbeitgeber für den theoretischen Unterricht
  • Gewährung der geforderten praktischen Einsätze

Formelle Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflegerin und -pfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und -pfleger
  • zwei Jahre Berufserfahrung, davon mindestens sechs Monate im Operationsdienst
  • Strahlenschutzkurs für OP-Personal gemäß § 18 a Röntgenverordnung

Individuelle Voraussetzungen

  • Motivation und Lernbereitschaft
  • Bereitschaft, neben der Berufstätigkeit zu lernen und sich Prüfungen zu unterziehen
  • Mobilität bei Einsatzwechseln

 

Bewerbung

Zur vollständigen Bewerbung gehören:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Aktuelles Foto
  • Kopie des Zeugnisses über das Gesundheits- und Krankenpflegeexamen
  • Kopie der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung
  • Bescheinigung über eine einschlägige berufliche Tätigkeit nach Beendigung der Ausbildung, die zwei Jahre betragen soll, davon mindestens sechs Monate im Operationsdienst
  • ggf. Arbeitszeugnisse weiterer Arbeitgeber (Kopie)
  • Bescheinigung des Arbeitgebers

Diese Unterlagen schicken Sie bitte an die

Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg
Weiterbildung für Operationsdienst am Universitätsklinikum Heidelberg
Wieblinger Weg 19
69123 Heidelberg

Kursbeginn und Kosten

  • Der Kurs beginnt alle zwei Jahre. Nächster Beginn voraussichtlich im Juni 2018.
  • Kosten auf Anfrage.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die wir gerne ab Juni 2017 entgegen nehmen.

Ansprechpartnerin

Photo of Astrid  Froehlich
Astrid Froehlich
Krankenschwester für den Operationsdienst, Praxisanleiterin, Lehrkraft für OTA


+49 6221 56 4829